Wie kann man ein Haus kostengünstig aufwärmen?

Über diese Frage denkt jeder von uns besonders dann nach, wenn es die ersten kurzen Niederschläge, das erste novemberliche Regenwetter gibt, kurz gesagt: wenn der Herbst herannaht. Wer länger durchhält, wartet mit der Frage bis der erste leichte Frost kommt. Wenn es zu Hause trotz Heizung noch immer kalt ist, sollte man sich schon Gedanken darüber machen, warum das so ist. Man kann sich zwar immer mit dem furchtbaren Schicksal abfinden und die niedrigeren Temperaturen in einer kälteren Jahreszeit mit seinem gesundem Menschenverstand akzeptieren. Wer sich aber der Kälte nicht geschlagen geben will, sollte sich mit folgendem Text verwandt machen:

Warum entweicht die Wärme?

  • Das Haus sollte warm sein. Wenn es nicht richtig abgedichtet ist, kann man mit der Heizung nicht viel anfangen. Die aufgewärmte Luft wird bald durch die Wände, den Fußboden und die Fenster entweichen. Wie schnell die Wärme aus dem Haus entweicht, kommt auf die Dichte der Wände und das verwendete Material an.

  • Achtung! Dieser Vorgang hängt auch vom Unterschied zwischen dem Luftdruck inner- und außerhalb des Hauses ab. Hier ein Beispiel: Das Innere eines Gebäudes wird aufgewärmt, damit man keine Kälte spürt. Es ist uns klar, dass das Volumen der aufgewärmten Luft größer wird. Wenn es aber nicht möglich ist, den Rauminhalt im Gebäude zu vergrößern, wird der Luftdruck immer höher. Nehmen wir an, dass es Winter ist und die Luft draußen kälter ist. Wenn sie kälter ist, muss sie auch dünner sein, weil der Luftdruck draußen niedriger ist, als drinnen. Und dann benimmt sich die Luft wie eine Handgranate. Jeder weiß was passiert: die Gase in der Handgranate sind so gepresst, dass sie nach außen gelangen wollen und dabei eine Explosion herbeiführen. So verhält sich auch die entweichende Wärme. Sie nutzt jede undichte Stelle und entweicht durch jene Stelle, in der es von ihr weniger gibt.

Wenn die richtige Lüftung schon sichergestellt ist, kann man sich an die Heizung heranmachen.

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